Statuten

Als Datei öffnen: Statuten revidiert 17.2.2006

Statuten (Gründungsstatuten vom 29.6.95, Änderungen vom 15.2.99 und 17.02.2006)

1. Allgemeines

Art. 1 Unter dem Namen „Kultur Herrschaft“ besteht ein Verein im Sinne des ZGB Art. 60ff. Verein, Name
Art. 2 Der Verein bezweckt die Kultur in der Herrschaft zu fördern. Zweck
Art. 3 Um den Zweck zu erreichen, strebt der Verein eine möglichst breite Abstützung in der Bevölkerung der Herrschaft und in weiteren am Vereinszweck interessierten Kreisen an. Abstützung in der Bevölkerung
Art. 4 Der Verein sorgt für geeignete Räumlichkeiten für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen. Er ist dabei auf die Mithilfe des Kantons, der Gemeinden, sowie der ganzen Bevölkerung angewiesen. Räumlichkeiten
Art. 5 Der Verein sucht die aktive Zusammenarbeit mit den Gemeinden und ähnlichen Institutionen. Zusammenarbeit

2. Mitgliedschaft

Art. 6 Der Verein besteht aus :
1. Einzelmitgliedern
2. Kollektivmitgliedern
3. Ehrenmitgliedern
Arten der Mitgliedschaft
Art. 7 Als Einzelmitglied kann aufgenommen werden, wer seinen Willen dazu bezeugt und bereit ist, am Vereinszweck mitzuwirken sowie die übrigen Pflichten eines Einzelmitgliedes zu erfüllen. Einzelmitglieder
Art. 8 Kollektivmitglieder können auf Gesuch hin werden :

Gemeinden, Firmen, Vereine und Stiftungen.

Kollektivmitglieder
Art. 9 Ehrenmitglied kann werden, wer sich für den Verein in hervorragender Weise verdient gemacht hat. Ehrenmitglieder
Art. 11 Wer Einzelmitglied werden will, hat seinen Willen dazu schriftlich oder mündlich dem Vorstand mitzuteilen. Kollektivmitglieder haben ihr Aufnahmegesuch schriftlich zu formulieren und rechtsgültig zu unterzeichnen.

Die Aufnahme der Einzel- und Kollektivmitglieder erfolgt durch Beschluss des Vorstandes.

Ehrenmitglieder ernennt die Generalversammlung auf Antrag.

Erlangung der Mitgliedschaft
Art. 12 Die Mitgliedschaft erlischt :
a) durch Tod
b) durch schriftliche Austrittserklärung
c) wenn die Jahresbeiträge nicht mehr bezahlt werden
d) durch Ausschluss

Zuständig für den Ausschluss eines Mitgliedes ist die Generalversammlung. Der entsprechende Beschluss bedarf einer Zweidrittelsmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.

Verlust der Mitgliedschaft

3. Rechte und Pflichten der Mitglieder

Art. 13 Die Mitglieder haben zur Ausübung des Stimm- und Wahlrechtes an Vereinsversammlungen je eine Stimme.

Für Sachgeschäfte ist die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Resultiert Stimmengleichheit, so hat der Präsident den Stichentscheid.

Stimm- und Wahlrecht
Art. 14 Den Mitgliedern steht ein Antragsrecht bei Wahl- und Sachgeschäften zu. Antragsrecht
Art. 15 Die Mitglieder haben keine Eigentumsrechte am Vereinsvermögen. Die Benutzungsrechte und Vergünstigungen gehen mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft unter. Rechte am Vereinsvermögen
Art. 16 Die Einzelmitglieder verpflichten sich zur Mitarbeit im Sinne des Vereinszweckes sowie zur Bezahlung der alljährlich von der Vereinsversammlung beschlossenen Jahresbeiträge. Eine weitergehende Haftung für Vereinsschulden besteht nicht. Pflichten

4. Organisation

Art. 17 Die Organe des Vereins sind :
1. die Vereinsversammlung
2. der Vorstand
3. die Betriebskommission
4. die Rechnungsrevisoren
Organe
Art. 18 Wahlorgan ist die Generalversammlung. Die Amtszeit beträgt 3 Jahre. Wiederwahl ist möglich. Wahlorgan, Amtszeit, Wiederwahl

4.1 Die Vereinsversammlung

Art. 19 Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie setzt sich zusammen aus den Mitgliedern. Generalversammlung
Art. 20 Der Vereins führt jährlich, spätestens bis Ende Mai eine ordentliche Generalversammlung durch. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Geschäftsjahr
Art. 21 Die ordentliche Generalversammlung wird vom Vorstand mindestens 10 Tage im voraus, unter Angabe der Traktanden in geeigneter Weise bekanntgegeben. Einberufung
Art. 22 Anträge der Mitglieder sind 3 Wochen vor der Vereinsversammlung dem Vorstand schriftlich einzureichen.

Über nicht traktandierte Anträge kann nicht Beschluss gefasst werden. Diese können von den anwesenden Stimmberechtigten mit Mehrheitsbeschluss verbindlich erklärt werden und müssen dann vom Vorstand für die nächste Vereinsversammlung traktandiert werden.

Anträge der Mitglieder
Art. 23 Die Geschäfte der ordentlichen Generalversammlung sind :

1. Abnahme der Jahresberichte (Präsident, Betriebskommission)
2. Abnahme der Jahresrechnung und des Revisorenberichtes
3. Entlastung des Vorstandes
4. Wahl des Vorstandes, der Betriebskommission, der Revisoren
5. Jahresprogramm und Budget
6. Festsetzung der Jahresbeiträge
7. Statutenänderungen
8. Beschlussfassungen
– über schriftlich eingereichte Anträge der Mitglieder
– über traktandierte Anträge des Vorstandes
9. Ehrungen und Ernennungen

Geschäfte der Ordentlichen Generalversammlung
Art. 24 Eine Vereinsversammlung kann einberufen werden :
1. durch den Vorstand
2. auf Verlangen eines Fünftels der Stimmberechtigten
Einberufung der Vereinsversammlung

4.2 Der Vorstand

Art. 25 Der Vorstand besteht aus 7-9 von der Generalversammlung gewählten Mitgliedern :
1. Präsident
2. Vizepräsident
3. Aktuar
4. Kassier
5. 3-5 weitere Vorstandsmitglieder

Im Vorstand soll immer vertreten sein :
1. mindestens ein Mitglied aus jeder Herrschäftler Gemeinde
2. ein Vertreter der Betriebskommission

Zusammensetzung des Vorstandes
Art. 26 Der Präsident wird von der Generalversammlung gewählt. Im übrigen konstituiert sich der Vorstand selbst. Konstituierung
Art. 27 Dem Vorstand obliegt die Vereinsführung.

  • Er repräsentiert den Verein gegen aussen. Der Vorstand zeichnet mit der Unterschrift des Präsidenten zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied.
  • Er bereitet die Vereinsversammlungen vor und ruft diese ein.
  • Er führt die Rechnung und überwacht die Einhaltung des Budgets.
  • Er zieht die Mitgliederbeiträge ein und kümmert sich um allfällige Beiträge des Kantons, der Gemeinden und Dritter.
  • Er sorgt, zusammen mit der Betriebskommission für die Abwicklung des von der Generalversammlung beschlossenen Jahresprogrammes.
  • Er überwacht die Betriebskommission und arbeitet mit dieser zusammen.
  • Er schliesst Verträge für kulturelle Veranstaltungen auf Antrag der Betriebskommission.
Pflichten des Vorstandes

4.3 Die Betriebskommission

Art. 28 Die Betriebskommission besteht aus dem Betriebskommissionspräsidenten und 2 oder 4 weiteren Mitgliedern. Zusammensetzung
Art. 29 Die von der Generalversammlung gewählte Betriebskommission konstituiert sich selbst. Konstituierung
Art. 30 Der Betriebskommission obliegen in Zusammenarbeit mit dem ganzen Verein insbesondere folgende Aufgaben:

  • Sie macht zuhanden des Vorstandes Anträge für wechselnde Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen im Rahmen des Jahresprogrammes und bereitet diese vor.
  • Sie regelt die Öffnungszeiten, die Eintritte, die Überwachung und organisiert Führungen.
  • Sie organisiert den Unterhalt der Ausstellungsräume.
Pflichten der Betriebskommission

4.4 Die Rechnungsrevisoren

Art. 31 Es werden 2 Rechnungsrevisoren gewählt. Diese prüfen die Rechnung, vergleichen sie mit dem Budget und stellen Antrag zur Jahresrechnung. Über ihre Feststellungen berichten sie zuhanden des Vorstandes und der Generalversammlung.

Sie stellen Antrag in bezug auf die Entlastung des Vorstandes.

Rechnungsrevisoren

5. Finanzielles

Art. 32 Der Verein finanziert sich durch:
1. Mitgliederbeiträge
2. Eintritte für kulturelle Veranstaltungen
3. Beiträge des Kantons und der Gemeinden
4. Gönnerbeiträge, Geschenke und Zuwendungen
Einnahmen


6. Weiteres und Schlussbestimmungen

Art. 33 Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Haftung
Art. 34 Eine Änderung dieser Statuten kann nur von einer Generalversammlung mit Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden. Änderung der Statuten
Art. 35 Eine allfällige Auflösung des Vereins erfolgt nach den Art. 76 und 77 des ZGB. Dafür bedarf es einer Zweidrittelsmehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder.
Ein allfälliges Vereinsvermögen wird bei Auflösung dem Kreisrat
Maienfeld übergeben, der es für den gleichen oder einen ähnlichen Zweck zu verwenden hat.
Auflösung
Art. 36 Über alle Angelegenheiten, die in diesen Statuten nicht geregelt sind, entscheidet der Vorstand. Generelle Kompetenzen
Art. 37 Diese Statuten treten sofort nach Genehmigung durch die Generalversammlung in Kraft. Inkrafttretung

So beschlossen an der Gründungsversammlung vom 29.6.1995 in Maienfeld.

Änderungen an der GV vom 15.2.99 und 17.02.2006

Für den Vorstand : Präsident : Aktuar :
Reto Bernhard Sandra Nigg